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Deutsches Institut für
Gesundheitsrecht

Binger Straße 64
14197 Berlin
Telefon: 030 - 83 22 50 55
Fax: 030 - 89 73 18 60
E-Mail: info@digr.de

Forschung und Lehre

Gesundheitsreform

Das DIGR hat sich an der Diskussion über die Gesundheitsreform 2006/2007 mit Forschungsergebnissen intensiv beteiligt. Dazu gehört insbesondere die in hoher Auflage gedruckte Schrift „Staatsmedizin auf dem Prüfstand der Verfassung. Zur aktuellen Reformgesetzgebung im Gesundheitswesen”. Diese Arbeit beschäftigt sich mit Regelungen des Gesetzes zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimttelversorgung vom 26.04.2006, des Gesetzes zur Änderung des Vertragsarztrechts und anderer Gesetze vom 22.12.2006 sowie des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung vom 26.03.2007. Ein besonderer Forschungsschwerpunkt liegt auf der kritischen Untersuchung von Vorschriften, welche sich auf die private Krankenversicherung beziehen.

Arbeitsergebnisse des DIGR flossen auch in zahlreiche Vorträge ein, die der Direktor des DIGR im Rahmen von Fachtagungen gehalten hat (siehe zu näheren Informationen unter Veranstaltungen).

Als Einzelsachverständiger nahm der Direktor des DIGR mehrfach an öffentlichen Anhörungen in Ausschüssen des Deutschen Bundestages teil. Im Ausschuss für Gesundheit wirkte er in jüngerer Zeit an Anhörungen mit, welche die Entschuldung gesetzlicher Krankenkassen (PDF-Dokument), Regelungen zur privaten Krankenversicherung (PDF-Dokument), die Reform der sozialen Pflegeversicherung (PDF-Dokument) und Altersgrenzen bei Gesundheitsberufen (Artikel Ärzteblatt) zum Gegenstand hatten.

Ferner unterstützt das DIGR regelmäßig Seminare der Freien Universität Berlin zum Gesundheitsrecht. In diesen Seminaren, an denen Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden teilnehmen, werden unter anderem Gastvorträge von Experten aus dem Gesundheitswesen gehalten.

Berliner Gespräche zum Gesundheitsrecht

Auf große Resonanz stoßen jedes Jahr die „Berliner Gespräche zum Gesundheitsrecht“. Diese vom DIGR zusammen mit der Freien Universität Berlin durchgeführte Veranstaltungsreihe versucht aus der Begegnung von Wissenschaft und Praxis Impulse für die Gestaltung des deutschen Gesundheitswesens zu geben. Entsprechend dem interdisziplinären Ansatz führen die Berliner Gespräche zu Diskussionen grundlegender Fragen insbesondere aus juristischer, ökonomischer, politischer und heilkundiger Sicht. Unter den Teilnehmern der Tagungen befanden sich viele herausragende Experten: Mitglieder des Deutschen Bundestages, Vertreter von Bundesministerien und des Bundesversicherungsamtes, Richter aus der Verfassungs-, Sozial-, Verwaltungs- und Zivilgerichtsbarkeit, Repräsentanten der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung, Vertreter der pharmazeutischen Industrie, zahlreiche Repräsentanten ärztlicher und zahnärztlicher Organisationen des öffentlichen sowie privaten Rechts, Rechtswissenschaftler und Rechtsanwälte. Hinzu kamen zahlreiche Journalisten von Fernsehsendern und Presseorganen. mehr —>